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BPM-Trends 2026: Was bleibt, wenn der Hype durch ist

11. Februar 2025 · aiio

Jedes Jahr produziert die BPM-Welt einen frischen Stapel an Trends. Die meisten verschwinden so schnell, wie sie kamen. Ein paar verändern wirklich, wie Unternehmen arbeiten. Wir haben die Liste auf das eingedampft, was 2026 zählt — und auf die eine Voraussetzung, die alle teilen.

KI und Hyperautomatisierung

Hyperautomatisierung kombiniert klassische Automatisierung, Machine Learning und KI zu Systemen, die nicht mehr nur einzelne Klicks ersetzen, sondern ganze Abläufe übernehmen. Schätzungen zufolge wollen rund 64 % der Fachleute bis 2027 KI gezielt zur Prozessoptimierung einsetzen.

Der Gewinn: weniger Fehler, kürzere Durchlaufzeiten, bessere Auswertung. Der Haken: Ein System automatisiert nur das, was es kennt. Ohne sauberes Wissen über den Ablauf beschleunigt es bestenfalls den Status quo — und im schlechtesten Fall den Unsinn.

Generative KI im Prozessdesign

Generative KI entwirft inzwischen Prozessvarianten, formuliert Arbeitsanweisungen und liefert Ideen, für die früher tagelange Workshops nötig waren. Aus der Schreibtischblockade wird ein Entwurf in Minuten, den das Team nur noch gegenliest.

Generative KI ist gut darin, Vorschläge zu produzieren. Ob die Vorschläge zu deinem Unternehmen passen, entscheidet sich an einer anderen Stelle: am Wissen, mit dem sie gefüttert wird.

Automatische Prozesserkennung

Statt Abläufe in Interviews zu rekonstruieren, lesen Tools die digitalen Spuren in den Systemen aus und leiten daraus ab, wie ein Prozess tatsächlich läuft. Das macht Prozessdokumentation schneller und ehrlicher — vorausgesetzt, die Datenqualität stimmt. Manuelle und informelle Schritte bleiben unsichtbar, solange niemand sie festhält.

Green BPM

Nachhaltigkeit hört auf, ein Marketing-Etikett zu sein, und wird zum Bewertungskriterium für Abläufe. Wer Prozesse umbaut, schaut zunehmend auch auf Ressourcenverbrauch und CO₂-Bilanz. Das verlangt allerdings, dass man die Abläufe überhaupt kennt — sonst lässt sich nichts messen und nichts verbessern.

No-Code, Low-Code und nahtlose Integration

Plattformen, auf denen Fachbereiche selbst Lösungen bauen, nehmen Druck von der IT. Und über offene Schnittstellen wachsen Systeme zusammen, die früher nebeneinander liefen. Beides ist mächtig — und beides braucht eine gemeinsame Grundlage, damit aus vielen kleinen Lösungen kein neuer Flickenteppich wird.

Der rote Faden: Kontext schlägt Trend

Egal welcher Trend: Jeder steht und fällt damit, ob das Unternehmen weiß, wie es wirklich arbeitet. Ein klassisches BPM-Werkzeug für Spezialisten löst dieses Problem nicht — es modelliert für Menschen, die ohnehin schon verstehen, worum es geht.

Genau hier setzt ProcessCollector an: Abläufe schlank festhalten, an einem Ort lebendig halten und in eine Form bringen, mit der KI und Automatisierung etwas anfangen können. Kein monatelanges Modellierungsprojekt — ein lebendiges Prozessgedächtnis, das dein Team in Tagen aufsetzt. Mehr dazu auf der Produktseite.

Trends kommen und gehen. Der Engpass bleibt derselbe: Kontext. Wer ihn löst, profitiert von jedem Trend, der als Nächstes kommt.

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